„Kuchendiagramme (ohne) Brot – a refusal“, Foyer dorf.TV, Linz/Urfahr. Häkeldiagramme by Gerda Lampalzer © 2020

 

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ZUM NACHHÖREN

über das Projekt
Zu einer Zeit, als es in besiedeltem Gebiet noch zahlreiche Telefonzellen gab, dienten diese mitunter auch dem Schutz vor Wind und Wetter. In Erinnerung an so manches Abwarten eines Hagelschauers oder Platzregens im Glashäuschen haben Gerda Lampalzer und Manfred Oppermann von März bis Juni 2020 die Kunstzelle zu einer Gewitterzelle umfunktioniert. Sie schickte in unregelmäßigen Abständen Blitze durch den Hof des WUK und immer wieder gingen Regenschauer in ihr nieder.

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online Tipp

2 (m)inutes distance

15 x 2 Minuten-Videos
online auf SOHO in Ottakring
https://bit.ly/3deYPqb

online auf Archiv Angewandte Festival
http://angewandtefestival.at

Artists
Rosa Anschütz, Hanna Besenhard, Christian Christiansen, Lucy Carrick, Esra E. Demir, Samuel Minegibe Ekeh, Magdalena Marie Friedl, Maria Kanzler, Elizaveta Kapustina, Isabelle Orsini-Rosenberg, Azalea Ortega, Sebastian Pfeifhofer, Patryk Senwicki, Emanuel Spurny, Ruth Zimmermann

Projektleitung
Dr. Gerda Lampalzer-Oppermann
Universität für angewandte Kunst/Abteilung Medientheorie

Um in Zeiten digitaler Festivals und Ausstellungen künstlerische Aussagen nicht auschließlich ins Virtuelle zu transferieren, haben wir im Projekt 2 m(inutes) distance einen konkreten Raum als kommunikative Schnittstelle für eine künstlerische Kollaboration gewählt. Eine systematische Abfolge von Interventionen, Performances und medialen Inszenierungen lässt im Alten Kino des Sandleitenhofs eine kollektive Installation entstehen. Die Arbeit ist ein Plädoyer für den Erhalt künstlerischer Vielstimmingkeit. In diesem Sinne versteht sich 2 m(inutes) distance als Versuchsanordnung zu der Frage, wie mit verordneten Beschränkungen umgegangen werden kann.