Blaue Schachtel © Gerda Lampalzer 1995

AKTUELL

The artist is present – Der Künstler ist anwesend
Das Selbstporträt in der Fotografie

Konzerthaus Weinviertel, Horner Straße 7, 3710 Ziersdorf

In der Ausstellung sind folgende Künstlerinnen und Künstler vertreten:
ONA B. • Petra Buchegger • Peter Dressler • Sissi Farassat • Soli Kiani •
LAMPALZER/OPPERMANN • Paul Albert Leitner • Ina Loitzl • marshall!yeti • Torsten Pauer

Konzept und Kuratierung: Hermann Capor
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellungsdauer: 9. September – 9. Oktober 2022
Öffnungszeiten: Fr 17–19 Uhr, So 15–17 Uhr
Eine Ausstellung der Marktgemeinde Ziersdorf und
NöART – Niederösterreich Gesellschaft für Kunst und Kultur

 

RENDEZVOUS MIT DER SAMMLUNG
Kunst von 1960 bis heute

Eröffnung Sonntag 22.05.2022, 11:00 Uhr
durch Landeshauptfrau Johann Mikl-Leitner
Ausstellung 22.Mai 2022 – 05.Februar 2023

Kuratorinnen: Gerda Ridler und Alexandra Schantl
LANDESGALERIE NIEDERÖSTERREICH, Krems, Museumsplatz 1

——————————————————-

 

KÜRZLICH

TURN AROUND AND SPIN THE TRUTH

kuratiert von Gerda Lampalzer
Amina Handke, Hofstetter Kurt, Gerda Lampalzer, Manfred Oppermann
Eröffnung: Freitag, 3. Juni 2022 von 18 bis 22 Uhr
Ausstellung: 4. Juni – 19. Juni 2022

BASEMENT
1160 Wien, Grundsteingasse 8/34-35, 2. Hof

Ausgehend von einem kinetischen Objekt mit dem Titel Das Zweite Gesicht  (1995) habe ich für diese Ausstellung mit Hilfe gezielter Intuition drei Künstler:innen eingeladen, ihre Archive zu öffnen. Acht Arbeiten aus diesen kom-munizieren nun auf verschlungene Weise über Apparatur, Bewegung, Konzeption und Effekt alter und junger Medien, über Material und Flüchtigkeit,über Verortung und Vermessenheit zwischen Meeresgrund und Atmosphäre. Vorbeiziehende Buchstaben gehen der Meerjungfrau ins Netz, um sich selbstkreisender Verfall klatscht gegen die Luke. Die Karten lügen nicht. Du wirst gelenkt. Musik zieht ferngesteuert über zerrissenen Kunststoff. Morgen- und Abenddämmerung treffen einander auf den Lippen des Orakels. Illusion und Täuschung. Der Mond zieht als Münze seinen Bogen über den Himmel. Das Licht der Gegenwart trifft auf die Abwesenheit der Pappkameradin. Reste des cheap amusements treiben im Wasser. Flackerndes Licht kreiselt von Herz-Dame zu Kreuz-König, fahle Strahlen belichten  doppelt. Um was geht es in der Story? Maschinenträume von rotierenden Scheiben, Paralleluniversen in papierenen Love Stories, Seemannsgarn auf tätowierten Blechtrichtern, Unübersetzbares auf dem Meeresgrund, über allem der Sound aus dem musikalischen home office. Wir sind in der zeitlosen Geschichte kosmischen Schreckens. Orakel und Kartenspiel vertrauen auf den Mond.
Gerda Lampalzer

——————————————————-

 

KEINE NATURSTUDIE, KEIN ERLEBNISAUFSATZ, PHILOSOPHISCH, MÖGLICHST GROSS
Ein reziproker Fachaustausch in Übungen von Gerda Lampalzer
und Hanna Schimek 1990/91 revisited 2022

ERÖFFNUNG
Freitag 13.05.2022, 19:00 Uhr
Einführung: Antonia Rahofer
Lectio: Gerda Lampalzer / Hanna Schimek

AUSSTELLUNG
Sa 14.05. – Mo 30.05.2022
Mo, Fr, Sa 14:00 – 18:00 Uhr

KÜNSTLERINNENGESPRÄCH
Donnerstag 19.05.2022, 19:00 Uhr
VONEINANDER LERNEN

Teilnehmerinnen:
Gerda Lampalzer, Hanna Schimek, Enar de Dios Rodríguez (Visual Artist, Golden Pixel Cooperative), Gitti Vasicek (Kollektivarbeiterin, Kunstuniversität Linz)
Moderation: Antonia Rahofer

Medienwerkstatt Wien, 1070, Neubaugasse 40a

Bezugnehmend auf ein Konzept der „Bildung von unten“ entwickelten Gerda Lampalzer und Hanna Schimek 1990/91 einen spielerischen und zugleich ernsthaften künstlerischen Dialog, in dem die jeweilige Expertise der Künsterinnen mit der der anderen geteilt wurde. In Form von „Übungsaufgaben“ wurden einander brieflich  Miniprojekte vorgeschlagen, die sich im Fachgebiet  der Absenderin bewegten. Somit wurden Gerda Lampalzer und Hanna Schimek zu dilettantischen* Versuchen angeregt, die dann in weiterer Korrespondenz fachlich beurteilt wurden. Parallel zu der künstlerischen Praxis zwischen Bildnerischer- und Textproduktion entspann sich ein ausführlicher humoresker Briefwechsel, der die Stimmung zwischen Künstlerinnenfreundschaft und ernsthafter Auseinandersetzung noch plastischer macht.

——————————————————-

 

ZUM ANSEHEN

SPRACHE AUF MONTAGE

SPRACHE AUF MONTAGE vereint Videoarbeiten aus mehreren Jahrzehnten, in denen sich Gerda Lampalzer mit dem Verhältnis von Bild und Text, Schrift und Sprache, und damit verbunden, mit dem Wechselverhältnis von Sehen, Lesen und Hören beschäftigt. Leitgedanke ist dabei die Suche nach einer medienspezifischen Poesie, einer audiovisuellen Literatur. Die Ergebnisse dieser Werkserie umfassen so unterschiedliche Ausdrucksformen wie Inszenierung (… and the sphinx thinks …), assoziative Montage (Bluthochdruckerei), Dekonstruktion (Ein Heimatfilm) und Remontage (Transformation). Die Untersuchungswerkzeuge sind Analyse und Komposition, das Handwerkszeug ist die teilweise einzelbildweise Montage. Mediale Fundstücke mutieren zu Klang, Gedicht, Satire; Verleser oder Verhörer bilden den Hintergrund zu surrealen Wortkreationen und die mehrfache mediale Übersetzung führt irgendwann zu einem inneren Wort-Bild.

Herausgegeben von Medienwerkstatt Wien

——————————————————-

 

ZUM NACHHÖREN

GEWITTERZELLE im WUK RADIO

Zu einer Zeit, als es in besiedeltem Gebiet noch zahlreiche Telefonzellen gab, dienten diese mitunter auch dem Schutz vor Wind und Wetter. In Erinnerung an so manches Abwarten eines Hagelschauers oder Platzregens im Glashäuschen haben Gerda Lampalzer und Manfred Oppermann von März bis Juni 2020 die Kunstzelle zu einer Gewitterzelle umfunktioniert. Sie schickte in unregelmäßigen Abständen Blitze durch den Hof des WUK und immer wieder gingen Regenschauer in ihr nieder.